Katzengesteuert – Wenn Katzen einen Facebook-Account hätten.

Facebookgesteuert - Die Katzen erobern Facebook.

Laptop mit einer fauchenden Katze. Quelle: acebrand / Pixabay

Katzen Facebook – Thunfischbilder und Katzenvideos überfluten die Pinnwand.

Was wäre, wenn es Katzengesteuerte Facebook-Accounts gäbe? Würde die Chronik unter lauter Thunfisch-Bildern zusammenbrechen? Könnte man statt auf „gefällt mir“ auf „schnurren“ drücken? Und wollen wir wirklich den ganzen Tag eine volle Breitseite süßen Flausch abbekommen? Schaut einfach selbst!

Die Selfie-Könige

Mal ganz im Ernst, Katzen sind ziemliche Attention-Whores. Ständig stolzieren sie einem vor der Nase herum und pressen einem den schmutzigen Hintern ins Gesicht. Auf Facebook wäre das nicht anders. Im Minutentakt würden sie Fotos von sich posten um noch ein bisschen mehr Bewunderung zu erhaschen. Selfies von Katzen, die sich lasziv den Bauchspeck schlecken, von sich selbst mit der feschen aber leider sterilisierten Nachbarsmieze im Arm oder natürlich von schräg oben, damit die Kulleraugen besser zur Geltung kommen und man das Körperfett nicht so genau sieht. Ein Bild auf dem der Vierpföter in Herrchens Schuh kotzt, würde er mit „LOL, morgen früh gibt’s eine schöne Überraschung!“ betiteln und dafür wahrscheinlich 1238 Likes bekommen.

Was guckst du?!

Katze spielt mit Vogel Tennis im Garten.

Facebookbeitrag von einer Katze die gerade Vogeltennis spielt.

Auch Katzen entspannen nach anstrengenden Tagen gerne vor dem Fernseher. Klar, dass sie die ganzen Filmklassiker kennen. Filme wie „Slumdog Millionaire“ und „101 Dalmatiner“ wären allerdings tabu. Dafür würde man auf ihren Profilen „Die neun Leben des Brian“, „Catception“, „Vier Pfoten für ein Halleluja“, „Spiel mir das Lied vom Thunfisch“, „Catman begins“ und „Katzablanca“ finden.

Freunde, nicht Freunde, Freunde, nicht Freunde, Freun –

Wir alle wissen: Katzen sind sprunghaft. In einer Sekunde sind sie liebesbedürftig und in der nächsten wollen sie dich zerfleischen. Auf Facebook bleiben zumindest die Kratzer und Bisswunden aus, aber mit ihrem ständigen Be- und Entfreunden würden sie einen wahrscheinlich trotzdem in den Wahnsinn treiben. Auch der Beziehungsstatus würde sich alle zwei Tage ändern – wie es sich für einen echten Katzanova so gehört. (Der Familienhund wird übrigens blockiert!)

Spannende Updates aus dem Alltag

Katzanova hat Hunger auf Leberwurst - KatzenfacebookDie Katzengesteuerte Chronik würde überlaufen mit sinnvollen und informativen Posts: „OMG, mein Napf ist seit 45 Sekunden leer und noch immer kein neues Futter“, „Ich habe das Wohnzimmer umgestaltet! Die Tapete sieht auf dem Boden gleich viel besser aus!“, „Auf meinem Klo bin ich König“, „Ich hoffe Frauchen freut dich darüber, dass ich ihr in die Handtasche gepinkelt habe“, „Teilt diesen Beitrag, wenn ihr auf Leberwurst steht!“, „MRRRRAAAUUU“ und „Ich habe eine Spinne gefangen, ich bin so ein krasser Jäger! Und jetzt patsche ich auf ihr herum, bis sie nur noch zwei Beine hat und geistig zurückgeblieben ist, LOLZ!“.

Na, gebt es ruhig zu: Jeder von uns hätte doch gerne mindestens zwanzig Katzen als Facebook-Freunde!

Bilder aus einem Facebook-Katzenaccount

  • Baum mit Katze
    Quelle: traumfaenger / Pixabay
Katzengesteuert – Wenn Katzen einen Facebook-Account hätten.
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